Der Spaziergänger, der durch die Gassen von Mase bummelt, entdeckt nahe an
der Kirche eine echte Bärentatze, die an der sonnengebräunten Fassade des
Hauses genagelt ist.
Wenn man die Legenden und Märchen verlässt erfàhrt man,
dass diese Tatze einem der letzten Bären gehörte, der im Val d?Hérens um 1830
getötet wurde.
Er wurde in einem Wald oberhalb des Dorfes Euseigne geschossen.
Aber wie kommt nun diese Bärentatze nach Mase?
War ein Bewohner von Mase an
der Bärenjagt beteiligt?
War es ein Wilderer oder wollte er einfach nur
die Abschussprämie?
Das Haus, halb aus Holz, halb aus Stein, ist auf einem Fundament aus Stein
gebaut. Die gemauerte Küche auf der Hangseite ist jedoch ohne Fundament.
Diese Bauart ist typisch für das Wallis, besonders aber für das Zentralwallis,
wo dieses Styl dominiert.